www.ccp-online.org | CCP 1 (2007): 28-51
Zusammenfassung:
Der Artikel dokumentiert die Entwicklung der berechenbaren Zukünfte im Spiegel
der 1960er Jahre bis heute und analysiert die Rolle der Computermodelle als
wissenschaftliche Erkenntnis- und Prognoseinstrumente sowie als Erschließungsinstrumente
neuer Themenbereiche für die Medien.
Darüber hinaus wird als ein aktueller Transformationsprozess die epistemische
Diskrepanz zwischen der Wissensproduktion der „Computational Sciences“, der
öffentlichen Wissenschaftskommunikation und den Erwartungen der Öffentlichkeit
an die Wissenschaften untersucht. Es wird argumentiert, dass dieser
Transformationsprozess einen „epistemical lag“ der Medien und der Öffentlichkeit
offen legt, der in der Unkenntnis der immanenten Folgen der Computerisierung
der Wissensproduktion verortet wird.
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Artikel: BERECHENBARE ZUKÜNFTE. Computer, Katastrophen und Öffentlichkeit – Eine Inhaltsanalyse „futurologischer“ Artikel der Wochenzeitschrift „Der Spiegel“ (1965 bis 2005) |
Kontakt:
Dr. Gabriele Gramelsberger
Freie Universität Berlin
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